Die Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW 2011 findet im MediaPark in Köln statt am Dienstag, 11.10.2011 ab 19 Uhr.Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Dr. Angelica Schwall-Düren, wird die Verleihung vornehmen. Die Moderation übernimmt Arnd Henze, WDR/Weltspiegel. Der Eine-Welt-Filmpreis NRW ist dotiert mit 5.000, 3.000 und 1.500 Euro. Mehr zur Veranstaltung
Vorher wird bereits um 16 Uhr der Film "HUNGER" und das dazu gehörige Bildungsprojekt vorgestellt. Der Film erhielt soeben den Geisendörfer Preis der Evangelischen Kirche. Mehr
Die Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW 2011 findet im MediaPark in Köln statt am Dienstag, 11.10.2011 ab 19 Uhr.Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Dr. Angelica Schwall-Düren, wird die Verleihung vornehmen. Die Moderation übernimmt Arnd Henze, WDR/Weltspiegel. Der Eine-Welt-Filmpreis NRW ist dotiert mit 5.000, 3.000 und 1.500 Euro. Mehr zur Veranstaltung
Links die Verleihung an die Autorin von "Shosholoza Express". Mehr Bilder und Berichte zur Veranstaltung finden Sie hier
Vorher wird bereits um 16 Uhr der Film "HUNGER" und das dazu gehörige Bildungsprojekt vorgestellt. Der Film erhielt soeben den Geisendörfer Preis der Evangelischen Kirche. Mehr
In der Sichtungsveranstaltung vom 12.-15.5.2011 in Arnoldshain entschied sich eine Jury für folgende Filme
Den 1. Preis teilen sich zwei Filme
„Shosholoza Express“ von Beatrice Möller (4.000 EUR)
Der „Shosholoza Meyl Express“ ist der Zug der kleinen Leute. Im Vergleich zu anderen Transportmitteln ist er günstig und wird vom normalen Volk genutzt. Und während draußen die Landschaft vorbeizieht, taucht der Film ein in die Erzählungen der Fahrgäste. 20 Jahre nach Ende des Apartheidregimes werden große Anstrengungen unternommen, systematische Ausgrenzungen zu beseitigen und erlittene Benachteiligungen auszugleichen.
„Dirty Paradise“ von Daniel Schweizer (4.000 EUR)
Der Film erzählt die Geschichte der Wayana’s, einem Indianer Stamm des Amazonasgebiet, die dem Fluch ausgesetzt sind in einer goldreichen Region zu leben. Die unkontrollierte Ausbeutung der Bodenschätze führt zu einer massiven Zerstörung des Ökosystems und zahlreichen Verletzungen der Menschenrechte.
„Das Dschungelradio“ von Susanne Jäger (1.500 EUR)
Das Radio hat sich einem besonderen Ziel verschrieben: dem Kampf gegen den alltäglichen Machismus. Als schwatzhafte Hexe geht Yamileth täglich auf Sendung und denunziert im Plauderton namentlich die Männer des kleinen Ortes, die ihre Frauen und Kinder misshandeln. Die mutige Radiomacherin erhofft sich, auf diesem Weg ein Zeichen gegen das Versagen der Justiz zu setzen, die selbst Frauenmorde oft nicht zur Anklage bringt.
Weitere Filme werden für die Bildungsarbeit empfohlen:
„Der Netzwerker“ von Shaheen Dill-Riaz
„La Isla“ von Uli Stelzner
„Hunger“ von Marcus Vetter und Karin Steinberger
„Made in China“ von Sarah Chu
„Blood in the Mobile“ von Frank Piasecki Poulsen